Verkehr Logistik

Future-Internet-Leitstände helfen, Logistikprozesse zu steuern

Solche Fälle lassen sich mit neuen Internet-Technologien lösen, wie sie Forscher für Software-Engineering am paluno-Institut der Universität Duisburg-Essen (UDE) entwickeln.

Immer mehr Gegenstände und Services werden vernetzt und Daten intelligent ausgetauscht – das Internet der Zukunft ist ein globaler Trend, von dem viele Branchen profitieren. Derzeit arbeiten UDE-Wissenschaftler mit verschiedenen Partnern an einer nächsten Generation von Leitständen,über die Logistikunternehmen schneller und umfassender auf Probleme reagieren können.

Dafür entwickeln sie Szenarien und Bausteine und nutzen dabei Cloud-Computing, virtuelle Dienste und Marktplätze sowie das Internet der Dinge.

Ein Szenario zeigt der Lehrstuhl von Prof. Dr. Klaus Pohl mit einem Video auf YouTube: In „Conny the Container“ fällt aufgrund fehlgeplanter Stromanschlüsse die aktive Kühlung aus; empfindliche Medikamente drohen zu verderben.

Schnell wird dank der Future-Internet-Leitstände geklärt, wo der Fehler liegt, wie lange die Temperatur noch gehalten werden kann und wo der nächste freie Stromanschluss ist. Ein Demo-Film mit Happy End natürlich: Conny kann ihren Weg unbeschadet fortsetzen.

LoFIP (Logistik Future-Internet-Plattform) heißt das Projekt, das vom Land aus EU-Mitteln gefördert wird. Partner der Uni sind der Duisburger Hafen duisport, der Softwarekonzern SAP, das SimulationsDienstleistungsZentrum SDZ und die RWTH Aachen.

Weitere Informationen: http://www.lofip.de

Video „Conny the Container“:
http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=hySGKbEEsyo#!
Frederike Johanning-Fischer, Tel. 0201/183-4658, frederike.johanning-fischer@paluno.uni-due.de



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