Eine vor kurzem entwickelte Innovation aus Frankreich ermöglicht ein einfaches, schnelles und stabiles Verbinden von großen Metallrohrteilen und hat nur einen geringen Platzbedarf.
Von der Chemieindustrie bis zum Schwermaschinenbau gehört das Verbinden verschiedenster großer Metallrohre mit Baugruppen wie Behältern und Gehäusen zu den wichtigsten industriellen Prozessen. So spielt beispielsweise das erfolgreiche mechanische Verbinden von Rohren in der Ölindustrie eine wichtige Rolle für den sicheren und verlustfreien Öltransport.
Bislang gab es verschiedene Verfahren für den Zusammenbau rohrförmiger Komponenten, etwa die Verwendung von Spannklauen oder Schrauben. Diese Verfahren sind zwar extrem leistungsfähig, was die Verbindung betrifft, doch benötigen sie relativ viel Platz, oder sie sind sehr komplex, was bei Demontagearbeiten hinderlich ist.
Um diese Probleme zu beheben, wurde jetzt ein einzigartiges System entwickelt, bei dem ein gezahnter Ring auf jedem der beiden mit Flanschen versehenen Rohrteile für die nötige Verriegelung sorgt. Ein drehbarer Verriegelungsring, der zwischen den Zähnen mit Keilen versehen ist und zum Fixieren der Baugruppe dient, sowie ein Positionierungsring für die Kompensation hoher mechanischer Spannungen ergänzen das System.
Das System ermöglicht eine schnelle Montage der Rohre, deren Außenflächen nicht gehärtet zu sein brauchen, und zeichnet sich durch Robustheit, niedriges Gewicht und geringen Platzbedarf aus. Es bietet sich für Industriebetriebe an, in denen häufig große rohrförmige Teile montiert und demontiert werden müssen, also beispielsweise in der Ölindustrie, in Umweltschutz-Unternehmen, in der Chemie und in der Wehrtechnik.
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