Die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) unterzeichnet heute, Dienstag, mit sechs privaten und öffentlichen Institutionen ein Abkommen zur Vernetzung von Deutschlands größten Internet-Kooperationsbörsen. Die bisher separat betriebenen Online-Kooperationsbörsen E-Trade-Center und die Global Business Plattform werden durch das Kooperationsabkommen in Zukunft gemeinsam inhaltlich geführt werden, berichtet die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit in einer Pressemitteilung.
Bislang wurde das E-Trade-Center von den deutschen Außenhandelskammern (AHKs), dem Deutschen Industrie- und Handeslkammertag (DIHK) und der Bundesagentur für Außenwirtschaft (bfai). Die Global-Business-Plattform ging aus Entwicklungspartnerschaften zwischen der GTZ, dem Afrika Verein (AV), dem Ostasiatischen Verein (OAV) und dem Ibero-Amerika Verein (IAV) hervor.
Auf beiden Kooperationsbörsen ist es für User möglich, Unternehmen und Produkte zu präsentieren und weltweit nach Geschäftspartnern zu suchen. Durch das Abkommen werden diese zwei Plattformen miteinander verknüpft. Somit können sich rund 1.400 deutsche sowie 1.500 Unternehmen aus Afrika, Asien und Lateinamerika auf den Internetseiten präsentieren. Ein Anliegen der Betreiber ist es Unternehmen aus Afrika, Asien und Lateinamerika durch die Süd-Süd-Schiene der Portale in Kontakt zu bringen, so die GTZ.
Die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit ist ein weltweit agierendes Bundesunternehmen, das mit rund 10.000 Mitarbeitern in 130 Ländern vertreten ist. Zu den Aufgabengebieten der GTZ gehört es die politische, ökonomische sowie soziale Entwicklung in südlichen und östlichen Ländern zu unterstützen und die Lebensbedingungen der Menschen zu verbessern.
