Darunter sind die beiden Goldmedaillen der DPG, nämlich die „Max-Planck-Medaille” für theoretische Physik sowie die „Stern-Gerlach-Medaille” für experimentelle Physik. Die Goldmedaillen sind die wichtigsten Auszeichnungen der DPG.
Die beiden Goldmedaillen gehen nach Irland und in die Schweiz. Werner Nahm (63) vom Dublin Institute for Advanced Studies erhält die Max-Planck-Medaille für theoretische Physik für seine grundlegenden Arbeiten zur Quantenfeldtheorie.
Insbesondere gelang es ihm, mehrere grundlegende mathematische Aspekte zu klären, die später für die Entwicklung von Stringtheorien wichtig wurden. Die Stern-Gerlach-Medaille für experimentelle Physik geht an Dieter W. Pohl (74), Zürich.
Mit seinen bahnbrechenden Arbeiten bei der Entwicklung des Nahfeldmikroskops konnte er bereits 1981 zeigen, dass es möglich ist, die Grenzen der klassischen Optik zu durchbrechen. Damit begründete er das Feld der Nanooptik, der Plasmonik und der optischen Antennen.
Aus der Reihe der Nachwuchspreise geht der mit 7.500 Euro dotierte „Gustav-Hertz-Preis“ an Eleftherios Goulielmakis (37) vom MPI für Quantenoptik in Garching. Er wird für seine herausragenden Beiträge auf dem Feld der Attosekunden-Physik ausgezeichnet. Kerstin Tackmann (34) vom DESY in Hamburg erhält den mit 3.000 Euro dotierten „Hertha-Sponer-Preis“ für ihre herausragenden Arbeiten auf dem Weg zum Nachweis des Higgs-Bosons am Large-Hadron-Collider (LHC) am CERN.



