Die Ergebnisse der Untersuchung waren zuvor im Rahmen einer abschließenden Präsentation Vertretern aus Politik, der Landeshauptstadt Erfurt, der Thüringer Landespolizei sowie interessierten Unternehmen und Verbänden vorgestellt und diskutiert worden.
Im Sommersemester 2012 hatte eine Projektgruppe des Studiengangs Verkehrs- und Transportwesen (Bachelor of Engineering) in der Erfurter Altstadt eine Untersuchung durchgeführt.
Dabei wurde betrachtet, wie die bestehende „Begegnungszone“ um Domplatz, Anger und Fischmarkt mit einer Mischung der einzelnen Verkehrsarten weiter ausgedehnt werden kann. Die Ergebnisse sollen auch für den neuen Verkehrsentwicklungsplan der Landeshauptstadt Erfurt herangezogen werden.
Die Studierenden führten fast 500 persönliche Befragungen durch. Im Zentrum der Untersuchungen standen die Fragen: Welche Erfahrungen bestehen bereits mit solchen verkehrsplanerischen Ansätzen anderer Städte besonders in Hinblick auf die Verkehrssicherheit? Wie sehen die gegenwärtigen Unfallzahlen für das Gebiet der Erfurter Altstadt aus? Wie wird die gemeinsame Nutzung der Verkehrsflächen durch unterschiedliche Verkehrsarten durch die Bevölkerung bewertet?
Im Ergebnis kommen die Studierenden zu dem Schluss, dass das Miteinander der verschiedenen Verkehrsteilnehmer in der Erfurter Altstadt sich größtenteils bewährt hat und durchaus ausgedehnt werden kann; allein für die Radfahrer werden eigene Trassen vorgeschlagen, um eine zügige und gefahrlose Durchquerung der Innenstadt zu ermöglichen.
Kontakt: Sandra Franz, 0361 6700-758




