Hochspezifische chimäre Nukleasen für Gen-Targeting und Gentherapie
Bekannte chimäre Nukleasen haben den Nachteil, dass sie DNA im Genom auch unspezifisch schneiden, was eine nicht akzeptable Toxizität bewirkt. Die neuen chimären Nukleasen hingegen weisen eine erhöhte Präferenz und Spezifität für zwei- und dreiteilige DNA-Schnittstellen auf, sodass Einzelschnitte im Genom möglich sind und toxische Nebenwirkungen drastisch reduziert werden können. An den Schnittstellen können auf diese Weise im Rahmen eines Gen-Targeting sehr gezielt gewünschte Gene oder Genomabschnitte eingefügt werden.
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Dr. Peter Stumpf
