Maschinenbau

Klemmt und bremst – Stangenbremse

Durch die elektromagnetische Arbeitsweise benötigt die HMSB keinen hydraulischen oder pneumatischen Anschluss.

Da nur ein Stromanschluss mit 400 Volt AC Nennleistung vorhanden sein muss und die elektronische Steuerung bereits integriert ist, lässt sich die HMSB einfach montieren oder nachrüsten. Liegt an der Bremse keine Spannung an, wird durch die Federkraft eine konische Buchse axial in eine ebenfalls konische Bohrung des Gehäuses gepresst.

Dadurch wird der Querschnitt am Innendurchmesser der Buchse verengt, so dass diese auf der mittig durchlaufenden Rundstange mit hoher Kraft (acht bis 14 Kilonewton) klemmt. Die Federkraft wird dabei über den Kegelwinkel der Buchse verstärkt.

Zum Öffnen der Bremse wird die HMSB mit Strom beaufschlagt, wodurch ein integrierter, starker Elektromagnet einen Flachanker anzieht, der die Klemmbuchse entgegen der Federkraft aus dem Konussitz drückt.

Mit 199 mal 120 mal 152 Millimeter ist die Bremse kompakt konstruiert und dank Schutzart IP65 auch in rauen Umgebungen einsetzbar. In der Ausführung als Bremse ist die auf der Stange klemmende Konusbuchse nicht fest mit dem Gehäuse verbunden. Daher wirkt die am Gehäuse befestigte Masse bremskraftverstärkend, da sie zu einem weiteren Verkeilen der Buchse führt.

Für Anwendungen, die ein punktgenaues Positionieren ohne Bremswirkung erfordern, bietet der Hersteller auch eine Ausführung als Stangenklemmung an. pb



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