Demnach wurden im September 2011 von Deutschland Waren im Wert von 95,0 Milliarden Euro ausgeführt und Waren im Wert von 77,6 Milliarden Euro eingeführt. Damit lagen die Exporte im September 2011 um 10,5 Prozent und die Importe um 11,6 Prozent über dem Wert des Vorjahresmonats. Der Außenhandelsbilanzsaldo betrug damit 17,4 Milliarden Euro.
“Die außenwirtschaftlichen Erfolge der deutschen Wirtschaft sind überaus erfreulich aber kein Selbstläufer. Vielmehr ist die Politik gefragt, sich auch weiterhin für die notwendigen Rahmenbedingungen einzusetzen. Wichtigster Bestandteil hierfür ist zurzeit, das Vertrauen auf den Finanzmärkten wiederherzustellen. Die Entwicklungen bei den Auftragseingängen lassen vermuten, dass sich die Wachstumsraten bei den Importen und Exporten nicht auf diesem Niveau fortsetzen werden. Daher sollte auch der Dialog mit wichtigen Rohstoffländern wie Russland, China und Brasilien weiter intensiviert werden. Es gilt hier Handelshemmnisse abzubauen – beziehungsweise einen besseren Marktzugang zu gewährleisten”, so Börner abschließend.
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