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SCHOTT stattet Römisch-Germanisches Zentralmuseums mit „Asi Thru“ Photovoltaik-Modulen aus

Photovoltaik-Module des Technologiekonzerns SCHOTT dienen dann als Dach der ehemaligen Markthalle, in der sich das Museum befindet. In den vergangenen Wochen wurden die Module installiert.

„Die Ausstattung des Museumsdaches mit moderner Solartechnik ist ein erster Schritt unserer Offensive, das RGZM zu einem,grünen Museum’ zu machen“, erklärte Professor Dr. Falko Daim, Generaldirektor des Römisch-Germanischen Zentralmuseums.

Stromgewinnung, Wärmedämmung und weniger Lichteinfall von außen waren die Gründe, die für eine energetische Dachsanierung mit den Photovoltaik-Modulen „Asi Thru“ von SCHOTT sprachen. Diese bestehen aus einer Glasscheibe, die dünn mit amorphem Silicium beschichtet wurde. In dieser Halbleiterschicht setzt das Sonnenlicht Elektronen frei. Als zweite Komponente dient ein Verbundglas zur Stabilisierung.

Über Wechselrichter wird der erzeugte Strom in Zukunft ins Netz eingespeist. Ein weiterer Grund für den Einsatz dieser Photovoltaik-Module war die Tatsache, dass sie als semitransparentes Glasdach die Aufheizung des Gebäudes vermindern. Da ihr Gesamtenergiedurchlassgrad lediglich 12 Prozent beträgt, kann das Museum für Antike Schiffahrt auf eine Klimaanlage verzichten. Die Module vermindern gleichzeitig die UV-Einstrahlung und schützen so die Exponate.

Bislang drang durch das Glasdach außerdem zu viel Licht und Wärme in den Ausstellungsbereich ein. Durch die Lichttransmission der semitransparenten Module von nur rund 10 Prozent entsteht nun im Innenraum ein gedämpftes Licht mit diffuser Schattenbildung. Dies ermöglicht den Ausstellungsgestaltern in Zukunft, die Exponate durch individuelle Beleuchtung in Szene zu setzen.

Fast 1.100 Quadratmeter aktive „Asi Thru“-Module lieferte SCHOTT für das Museum. Zur Vervollständigung der Verglasung wurden rund 100 Quadratmeter nicht aktive „Dummys“ eingebaut. Die Dachkonstruktion des Gebäudes blieb erhalten, während die Dichtungen, Deckleisten und Verbinder der Scheiben ausgewechselt wurden.

Die Neueröffnung des Museums für Antike Schiffahrt findet im Rahmen des Programms der Landeshauptstadt Mainz als Stadt der Wissenschaft 2011 statt. Ab dem Frühjahr erhalten die Museumsbesucher dann wieder Einblicke in das Flottenwesen der römischen Kaiserzeit, in deren Aufgaben in Friedenszeiten und in den Schiffbau der Römerzeit. Aufmerksamen Besuchern wird dann als weiteres Ergebnis der Sanierung die Lichtdecke aus dem Spezialglas “Opalika” auffallen, die den Eingangsbereich und den Museumsshop ziert. Sie stammt ebenfalls vom Mainzer Technologiekonzern SCHOTT.

SCHOTT ist ein internationaler Technologiekonzern, der seine Kernaufgabe in der nachhaltigen Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen sieht. Dafür werden seit mehr als 125 Jahren Spezialwerkstoffe, Komponenten und Systeme entwickelt. Unsere Hauptmärkte sind die Branchen Hausgeräteindustrie, Pharmazie, Solarenergie, Elektronik, Optik und Automotive. Der SCHOTT Konzern ist mit Produktions- und Vertriebsstätten in allen wichtigen Märkten kundennah vertreten. Rund 17.400 Mitarbeiter erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2008/2009 einen Weltumsatz von rund 2,3 Milliarden Euro. Die technologische und wirtschaftliche Kompetenz des Unternehmens ist verbunden mit der gesellschaftlichen und ökologischen Verantwortung. Die SCHOTT AG ist ein Unternehmen der Carl-Zeiss-Stiftung.

Kontakt:
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E-Mail: christine.fuhr@schott.com
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