Wirtschaft Finanzen

"Die Zukunft von Dienstleistungen – Auswirkungen auf Arbeit, Umwelt und Lebensqualität"

Ergebnisse des Verbundprojektes von IAT und WI liegen jetzt als Veröffentlichung vor

Der Weg Deutschlands in eine Dienstleistungsgesellschaft muss im Sinne ökonomischer, sozialer und ökologischer Nachhaltigkeit gesteuert werden. Dieses aktuelle umwelt- und beschäftigungspolitische Thema haben das Institut Arbeit und Technik, Gelsenkirchen und das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie (WI) in einem zweijährigen Verbundprojekt bearbeitet, dessen Ergebnisse soeben als Sammelband erschienen sind.

Anspruchsvolles Ziel des Verbundprojektes war es, die ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Aspekte einer zunehmenden Dienstleistungsorientierung und neuer ökoeffizienter Produktions- und Konsumstile auf dem Weg zu einer zukunftsfähigen Gesellschaft zu untersuchen. Hierbei wurden die arbeits- und beschäftigungspolitische Debatte um den “Hoffnungsträger Dienstleistungssektor” und die ökologische Diskussion um die umweltschonenden Wirkungen einer (Öko-)Effizienzrevolution miteinander verbunden und auf Chancen, Wechselwirkungen und Umsetzungshemmnisse hin analysiert. “Neue Wohlstandsmodelle” und “mehr Lebensqualität” für heutige und zukünftige Generationen setzen voraus, dass der Zusammenhang zwischen der Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen, der Sicherung des persönlichen Lebensunterhalts und einer gerechteren Verteilung von Lebenschancen in Analyse und gesellschaftlicher Praxis mehr beachtet wird als bisher.

Die 21 Beiträge des Sammelbandes beleuchten die verschiedenen Facetten dieser Verbindung von Arbeit, Umwelt und Lebensqualität und skizzieren Rahmenbedingungen für die Dienstleistungsgesellschaft der Zukunft. Betrachtet werden dabei zentrale Problemstellungen wie demographischer Wandel, Umweltbelastung, neue Qualifikationen, Arbeitszeitmuster, Lebensqualität und technische Innovationen.

Für weitere Fragen steht
Ihnen zur Verfügung:
Prof. Dr. Gerhard Bosch
Durchwahl: 0209/1707-147



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