In diesen etwa 1.800 Quadratmeter großen CapacityPlus-Terminals können bis zu 4.000 Fluggäste pro Tag abgefertigt werden. In der Millionenstadt Port Elizabeth spielt unter anderem die deutsche Mannschaft ihr Vorrundenspiel gegen Serbien; in Bloemfontein spielt z.B. Gastgeber Südafrika gegen Frankreich.
Die Lösung ist modular angelegt und kann daher flexibel an jeden bestehenden Flughafen angebunden werden. Die Experten von Siemens Mobility wenden ein speziell für Großereignisse entwickeltes Terminalkonzept und eine Grundrissplanung an, um die notwendige Funktionalität auf engstem Raum zu realisieren. Dabei setzen sie auch auf virtuelle Planung: Am Computerbildschirm lassen sich alle Elemente schon in 3D besichtigen, noch bevor der Bau begonnen hat.
CapacityPlus umfasst alle notwendigen Funktionen und Bausteine für ein vollständig ausgerüstetes Zusatz-Terminal nach den Standards der International Air Transport Association (IATA): Ankunftsbereich mit Gepäckausgabe, Abflugbereich mit Check-in-Schaltern und Gepäckfördersystem, elektronische Kontrollsysteme für eine 100-prozentige Gepäck- und Personen-Sicherheitsüberprüfung; Wartebereiche, sanitäre Anlagen, Energieversorgung und notwendige Einrichtungen für Polizei, Zoll und Erste Hilfe und sogar Bereiche für Shops sowie Restaurants.
Bereits zur Fußball-Europameisterschaft 2004 hat Siemens den Flughafen Lissabon mit einer Leichtbaukonstruktion vorübergehend erweitert, deren Größe mit der eines Oktoberfestzeltes vergleichbar war. Zu den Asien-Spielen in Doha 2006 wurde gar eine 8.000 Quadratmeter große Zeltkonstruktion errichtet. Mit dem System können Flughäfen aber auch außerhalb von Großereignissen auf schwankende Zahlen von Passagieren schnell und flexibel reagieren. (IN 2010.06.4)




