Beim Verchromen werden die Innenflächen von Zylindern in Verbrennungsmotoren mit einer schützenden Schicht bezogen. Das passiert in einem elektro-chemischen Verfahren, bei dem mittels Chromsäure und Strom der Chrom auf die Metallstücke abgeschieden wird. Dabei kommt es zu unerwünschten Nebenreaktionen, bei denen die Chromsäure verbraucht wird – das Chromsäurebad gerät aus dem Gleichgewicht und muss kostenintensiv aufgearbeitet werden.
Das neue Verfahren ermöglicht durch eine spezielle Elektrolyse mit dreidimensionalen Anoden die Standzeit des Chrombades zu verlängern. Chromfix gewährleistet die notwendige Oxidation und steuert den Säuregehalt.
Aus ihren Forschungsresultaten entwickelten die Professoren Dr. Norbert Nowack und Dr. Karl Heger von der Hochschule Niederrhein mit Unterstützung des Landes NRW ein Patent. Dieses verwertete ein Anlagenbauer im Dortmunder Technologiezentrum und führte Chromfix bei der Stuttgarter Motorenfabrik ein, die den Anstoß zu dem Projekt und auch die notwendigen Finanzmittel gegeben hatte.
Chromfix wird vom 18. bis 30. November neben Exponaten aller anderen NRW-Hochschulen im Düsseldorfer Landtag präsentiert. Bitte kündigen Sie Ihrem Ausstellungsbesuch telefonisch an: 0180 3 100 110.


