Die Ergebnisse sind in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Physical Review Letters nachzulesen.
Der Hall-Effekt wird in Sensoren zur Messung von Magnetfeldern und elektrischen Strömen oder zur Lageerfassung genutzt, beispielsweise in der Getriebeschaltung von Autos. Die materialabhängige Stärke des Hall-Effektes ist ein entscheidender Faktor für die Empfindlichkeit der daraus gefertigten Sensoren.
Die Forscher fanden heraus, dass eine Eisen-Platin-Legierung einen vielfach stärkeren Hall-Effekt aufweist als eine Eisen-Palladium-Legierung. Als Ursache für diese überraschende Entdeckung konnten sie eindeutig die Spin-Bahn-Kopplung der Elektronen identifizieren, indem sie experimentelle Untersuchungen mit Berechnungen an den Jülicher Supercomputern kombinierten.
Der Originalartikel in Physical Review Letters – Vol. 104, Issue 7 (19.02.2010):
http://www.pnas.org/papbyrecent.shtml
Webseiten des Jülicher Instituts für Festkörperforschung:
http://www.fz-juelich.de/iff/d_th1
http://www.fz-juelich.de/iff/d_iee




