Das entsprechende Steuerungsprogramm wird automatisch um die gemessenen Abweichungen korrigiert und sorgt dafür, dass das Werkzeug stets an der korrekten Position arbeitet, so Leoni. Die Fehlererkennung erfolgt inline durch das Sensoriksystem, die Korrektur findet unmittelbar und automatisch im laufenden Produktionsprozess statt. Das System misst ohne Umorientierungsbewegungen und berührungslos, heißt es weiter. Im Gegensatz zur üblichen Werkzeugkalibrierung findet kein zusätzlicher Verschleiß des Werkzeuges statt.
Das Messsystem ist über eine Auswerteelektronik direkt an die Roboter- oder Maschinensteuerung angeschlossen. Die ermittelten Korrekturwerte können somit auch direkt an diese Steuerung kommuniziert werden. Einsatzbereiche sind beispielsweise das Schweißen, Löten, Kleben und Fräsen.



