Ein Lab-on-a-Chip enthält alle nötigen Substanzen und Reagenzien in trockener und flüssiger Form sowie Messinstrumente und Signalgeber für die Ergebnisse. Die Blut- oder Urinprobe ist nur so groß wie ein winziger Tropfen.
Mit dieser sehr kleinen Menge müssen die Ergebnisse genauso exakt ausfallen wie bei den Untersuchungen in Zentrallabors, für die ganze Reagenzgläser der Proben zur Verfügung stehen.
Pugia suchte nach einer Methode, wie die Probe möglichst präzise abgemessen und in den Chip injiziert werden kann. Der 49-jährige Chemiker kam auf die Idee, eine ähnliche Methode wie beim Tintenstrahldrucker zu verwenden.
Es funktionierte nicht nur überraschend gut, sondern erwies sich auch als sehr kostengünstig, weil das Injektionsgerät immer wieder eingesetzt werden kann.




