NETZSCH-Gerätebau bietet alle diese Verfahren, die für eine umfassende Charakterisierung benötigt werden. So gibt z.B. die spezifische Wärme (cp) an, wie viel Energie investiert oder einem Stoff entzogen werden muss, um seine Temperatur um ein Grad zu verändern.
Das macht die spezifische Wärme zu einer äußerst wichtigen Größe für die Konzeption von Kühl-, Gefrier- oder Aufwärmvorgängen.
Einige biologische Materialien, aber auch sprühgetrocknete, gemahlene oder gefrorene Stoffe, liegen oft amorph vor, d.h. sie befinden sich thermodynamisch in einem Nicht-Gleichgewichtszustand. Dieser zeichnet sich durch einen sogenannten Glasübergang aus, dessen Temperaturlage u.a. vom Wassergehalt bestimmt wird.
Damit verknüpfte temperaturabhängige Phasenumwandlungen können Pulver klebrig werden lassen, können die Knusprigkeit von Frühstückszerealien beeinflussen oder gelierte Stärke kristallisieren lassen. Die DSC-Methode ist in beiden Fällen zur schnellen und präzisen Analyse die erste Wahl.




