Maschinenbau

Mischsignaloszilloskope unterstützen die Entwicklung eingebetteter Systeme

Bei dieser Multi-Signal-Oszilloskop-Serie handelt es sich den Abgaben zufolge um die erste Produktfamilie integrierter Hochleistungs-MSO. Die Instrumente verfügen über 20 Eingangskanäle (4 analoge und 16 digitale) mit einer analogen Bandbreite von 4 bis 20 GHz und einer Zeitauflösung von 80 ps auf dem Digitalkanal. Insgesamt stehen 17 Modelle zur Wahl – vom tragbaren Gerät bis zur 20-GHz-Variante.

Multi-Signal-Oszilloskope vereinen Logikanalysator und Echtzeit-Oszilloskop

Die Oszilloskope vereinen laut Hersteller die Signaltransparenz und die Zeitanalysefunktionen eines Logikanalysators mit der analogen Präzision, Signaladaptierung und Anwenderfreundlichkeit eines Echtzeit-Oszilloskops. Damit sollen sie sich als Debugging- und Analysegeräte für Hochgeschwindigkeitsanwendungen wie DDR-Speicher, FPGA oder Chip-Systeme eignen. Zusätzlich verfügt die Serie über eine Lösung zur Signal-Adaptierung, um zu testende Systeme mit geringer Belastung mit dem Probe-Adapter zu kontaktieren.

Damit ein Multi-Signal-Oszilloskope einen korrekten Wert ausgeben kann, ist eine einwandfreie Signalintegrität von Seiten des Adaptierungssystems nötig, heißt es. Dafür sei ein umfangreicher Satz von Einlöt-Tastkopfzubehör erhältlich. So werde die Verbindung zu Durchkontaktierungen und Miniaturanschlusskomponenten auf dicht besetzten Leiterplatten erleichtert.

Multi-Signal-Oszilloskope für hochsensible Leiterplatten geeignet
Das Toolset zur DDR-Signaladaptierung beinhaltet BGA-Interposer für alle Arten von DDR3- und DDR2-Speicherkomponenten, mit denen der Zugriff auf alle Signale mit hoher Zuverlässigkeit sichergestellt sein soll. In Verbindung mit der I-Capture-Technik, die eine auswählbare interne Verbindung digitaler Signale zu den analogen Kanälen für eine vollständige analoge Bewertung ermöglicht, sollen sich die Oszilloskope ideal für hochsensible Leiterplatten eignen.

Aus über 30 Analysefunktionen kann der Anwender unter anderem die neu entwickelten I2C- und SPI-Busanalysen, DDRA für die DDR-Speicherbusverifizierung oder SDLA für die Emulation und Analyse von Übertragungsequalizern wählen.



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