Maschinenbau

Mess-System für Ventile soll Prozessüberwachung ermöglichen

Das Mess-System soll die schnelle Erfassung großer Datenmengen ermöglichen, aus denen die geometrischen Abmessungen sowohl für Ventilsitze als auch für -führungen errechnet werden können. Bei Reproduzierbarkeitsprüfungen erbringe die Methode gute und schnelle Ergebnisse.

Datenerfassung mit helixförmigen Scans

Während des Messvorgangs werden zwei helixförmige Scans durchgeführt, einer in der Ventilführungsbohrung und der zweite im Bereich der Ventilsitzfläche. An der Ventilführung wird ein einzelner helixförmiger Scanvorgang, typischerweise mit einer Steigung von 0,5 mm und einer Scangeschwindigkeit von 150 mm/s, durchgeführt, erläutert der Hersteller. Am Ventilsitz wird ein helixförmiger Scan mit der feineren Steigung von 0,1 mm und der Scangeschwindigkeit von 500 mm/s ausgeführt. Mit einem Scanbefehl werden die Bereiche ober- und unterhalb der relevanten Ventilsitzfläche abgedeckt.

Automatisch erstellter Bericht beinhaltet Analyse

Die notwendigen Daten des Ventilsitzes und der Ventilführungsoberfläche werden über diese zwei Messroutinen erfasst und anschließend über ein Dienstprogramm analysiert, das in der neuen Mess-Software Modus integriert ist. Ein automatisch erstellter Bericht beinhaltet die Analyse der Formfehler des Ventilsitzes, die Konzentrizität des Ventilsitzes zur Führungsbohrung, die Rundheit des Sitzes in beliebig festgelegter Höhe, den Formfehler der Kegel sowie die Rundheit der Führungsbohrung in beliebig festgelegter Höhe, führt der Hersteller aus.

Das Revo-Messverfahren zur Ventilsitz- und Ventilführungsmessung benötigt den Angaben zufolge 20 Sekunden pro Ventil, sodass eine eingehende Zylinderkopf-inspektion in nur wenigen Minuten durchgeführt werden könne. Zusammen mit der Datenanalyse wird schnelles Feedback an vorgeschaltete Fertigungsprozesse ermöglicht.



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