Maschinenbau

Den zweiten Mann

Drei Arten der Magnet-Schweißwinkel stehen Anwendern dabei zur Verfügung: Einmal gibt es den Schweißwinkel mit einem festen Winkel von 90° in vielen Größen. Auch ein verstellbarer Schweißwinkel mit einem Winkelverstellbereich von 225° ist erhältlich. Dieser lässt sich schnell über die Winkelskala einstellen und über eine Sechskantschraube festklemmen. In der Strecklage können auch zwei Bleche festgehalten werden, problemlos wird auch das Spannen von kleinen Winkeln. Dann gibt es noch die Typen SWR.

Sie besitzen prismenförmige Polschuhe und sind insbesondere für Rohre und Rundmaterial, jedoch auch für Flachmaterial bestens geeignet. Darüber hinaus sind sie unempfindlich gegen Schweißtemperaturen beim Heften.Die Magnetfelder zueinander sind stromisoliert, das heißt es kommt nicht zum Ablenken des Lichtbogens beim Elektroschweißen. Die Magnetsysteme sind abgeschirmt, sodass am Gehäuse keine Schweißspritzer kleben oder Schweißperlen entstehen können – auch Schleifstaub hat hier keine Chance.

Die Haftkräfte sind dabei so bemessen, dass die zu verbindenden Teile sicher gehalten werden, andererseits das Ausrichten und das Lösen einfach möglich ist. Das Loslösen erfolgt durch seitlichen Druck auf den Haltegriff (abkippen).Ab 230 Millimeter Schenkellänge haben die Schweißwinkel überstehende Stahlpole, welche ein seitliches Abkippen – und das trotz der sehr hohe Haftkräfte – ohne großen Kraftaufwand ermöglichen. Im Übrigen garantiert der Spezialist für Magnetspanntechnik für seine Dauermagnet-Schweißwinkel eine zeitlich unbegrenzte und unerschöpfliche Magnetkraft.



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