Ein amerikanisches Forscherteam hat ein Verfahren erprobt, bei dem aus Erdnussschalen und anderen Abfällen aus der Landwirtschaft Wasserstoff gewonnen wird. In einem 100-Stunden-Dauertest konnten die Entwickler rund fünfzig Kilogramm Nussschalen pro Stunde verarbeiten. Beiprodukt ist gebundener Kohlenstoff, der Stickstoff an sich binden kann und so als Düngemittel verwendet werden kann. Dabei gibt der Dünger den Stickstoff langsam ab, während der Kohlenstoff im Boden verbleibt.
Die Verfahren scheine vielversprechend, kommentiert Danny Day, Leiter der am Versuch beteiligten Firma Scientific Carbons in Blakely (USA), das Experiment. Neben der Produktion des Energieträgers Wasserstoff bringe es auch für die Landwirte Vorteile, da sie ihre Bioabfälle damit in Dünger umwandeln könnten. Auch das Klima profitiere davon, da damit Kohlenstoff dauerhaft im Boden gebunden werden könne.


