Statistiken

5,8 % weniger Beschäftigte im Handwerk

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, setzt sich nach vorläufigen Ergebnissen der Beschäftigungsabbau im Handwerk weiter fort: Ende Juni 2002 waren hier 5,8 % weniger Personen tätig als im Juni 2001. Zugleich lagen die Umsätze der selbstständigen Handwerksunternehmen im zweiten Vierteljahr 2002 um 5,0 % unter denen des Vorjahresquartals.

Am stärksten vom Beschäftigungsrückgang betroffen war das Bau- und Ausbaugewerbe; hier waren 10,7 % weniger Personen beschäftigt als ein Jahr zuvor. Beschäftigungsrückgänge gab es aber auch in allen übrigen Gewerbegruppen des Handwerks. Mit einem Minus von 3,0 % verzeichneten die Gewerbe für Gesundheits- und Körperpflege, chemische und Reinigungsgewerbe noch den geringsten Personalabbau.

Auch die Umsätze waren in allen Gewerbegruppen des Handwerks niedriger als im Vorjahresquartal. Der höchste Umsatzrückgang wurde mit 11,3 % im Bekleidungs-, Textil- und Ledergewerbe beobachtet.

Beschäftigte und Umsatz im Handwerk nach Gewerbegruppen

Gewerbegruppe

Veränderung 2. Quartal 2002
gegenüber
2. Quartal 2001 in %

Beschäftigte

Umsatz

Handwerk insgesamt

– 5,8

– 5,0

  davon:

 

 

   Bau- und Ausbaugewerbe

– 10,7

– 7,7

   Elektro- und Metallgewerbe

– 4,4

– 3,7

   Holzgewerbe

– 8,0

– 8,0

   Bekleidungs-, Textil- und Ledergewerbe

– 8,6

– 11,3

   Nahrungsmittelgewerbe

– 3,4

– 6,0

   Gewerbe für Gesundheits- und Körperpflege,
     chemische und Reinigungsgewerbe


– 3,0


– 0,6

   Glas-, Papier-, keramische und sonstige Gewerbe

– 5,3

– 5,5

Detaillierte Informationen zum Handwerk sind im Statistik-Shop im Internet unter http://www.destatis.de/shop zu finden.

Weitere Auskünfte erteilt: Michael Ziebach,
Telefon: (0611) 75-2811,
E-Mail:
handwerksbericht@destatis.de




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