Mit dem Bearbeitungszentrum ist es möglich, in einer Aufspannung zu drehen und zu fräsen. Ein Dreh-Frästisch mit einem Durchmesser von 1250 mm auf einem kompakten, schwingungsdämpfenden Maschinenbett trägt Werkstücke bis zu einem Gewicht von 3 t.
Der Drehtisch des Bearbeitungszentrums kann dank seiner Umdrehungszahlen von 50 oder 250 min-1, je nach gewählter Ausführung, als vollwertige Drehachse genutzt werden. Ebenfalls wahlweise werden Hauptspindeln mit hohem Drehmoment oder hoher Drehzahl angeboten. Die Maschine bietet Beschleunigungen bis zu 4 m/s² und Eilgänge bis zu 40 m/min.
Spindelträger des Bearbeitungszentrums wird zusätzlich abgestützt
Die Konstruktion des Spindelträgers ähnelt zwar dem Prinzip einer Fahrständermaschine, verbindet aber hohe Steifigkeit mit hoher Dynamik. Dazu ist der Träger der Motorspindel auf einer Brücke über dem Maschinenbett, etwa auf Tischhöhe, aufgelegt und nach hinten auf zwei Ebenen in Führungen breit abgestützt. Die beidseitige hydraulische Stützung der Hauptspindel soll für lastunabhängige, hohe Dynamik des gesamten Bearbeitungszentrums bei deutlich gesteigerter Bearbeitungsgenauigkeit sorgen.
Mit dieser Abstützung sollen auch geometrische Abweichungen durch Schwerpunktverlagerungen oder durch Zerspanungskräfte vermieden werden. Zudem erlaubt diese Bauweise sehr kurze Wege zu den Bearbeitungsstellen am Werkstück und eröffnet einen sehr großen nutzbaren Arbeitsraum, so Huron.



