Informationstechnologie

Erster "Laptop" für Blinde und Sehbehinderte

Blinde und sehbehinderte Menschen sind derzeit stark benachteiligt, wenn es darum geht, selbständig digitale Computer-Informationen lesen und interpretieren zu können. Besonders dann, wenn es sich neben reiner Textausgabe um grafische und strukturierte Informationserfassung handelt.

Typische Webseiten mit vielen grafischen Elementen oder auch Excel-Tabellen können beispielsweise nur unvollständig in der Braille-Zeile wiedergegeben werden. Die umfassende Nutzung des Computers ist jedoch unmittelbare Voraussetzung dafür, dass Blinde und Sehbehinderte besser als bisher Zugang zu Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten sowie ganz neuen Berufsbildern haben.

Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) geförderte Projekt HyperBraille löst dieses Problem mit der Entwicklung eines zweidimensionalen Braille-Flächendisplays sowie der zur Ansteuerung erforderlichen Software.

Auf der SightCity in Frankfurt vom 13.-15. Mai 2009 stellt Hyperbraille den ersten Prototypen des Flächendisplays sowie erste Anwendungsbeispiele für die Nutzung von Internet und Office-Programmen vor.

Wir laden Sie daher herzlich ein zur

Präsentation des Hyperbraille-Flächendisplays

Termin: am Mittwoch, 13. Mai 2009 um 11.15 Uhr
Ort: SightCity, im Sheraton Airport Frankfurt, Raum 1041
(Sheraton Airport Frankfurt, Hugo-Eckener-Ring 15, 60549 Frankfurt am Main)
Bitte melden Sie sich bis zum 12.05.2009 bei Ute Rosin an (Fax: 0721/151507543, E-Mail: ute.rosin@u-und-m.de).

Über HyperBraille: Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) geförderte Projekt HyperBraille entwickelt ein grafikfähiges Braille-Flächendisplay für Blinde und Sehbehinderte sowie die zur Ansteuerung und Umsetzung von Text und Grafik erforderliche Software. Projektpartner sind: Metec AG, F.H. Papenmeier GmbH, Universität Potsdam, TU Dresden, IMS Chips, Deutsche Blindenstudienanstalt e.V., Universität Stuttgart.



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