Maschinenbau

Zinklamellenschicht setzt beim Korrosionsschutz Zeichen

Trotz reduzierter Schichtdicke lässt sich damit laut Aussteller eine Korrosionsschutzdauer von zehn bis dreißig Jahren erzielen. Außerdem hat diese Entwicklung das Anwendungsspektrum des Produktsortiments Geomet deutlich verbreitert.

Zinklamellenschicht bisher wichtig beim Korrosionsschutz von Gewindeteilen

Bisher lag die Hauptanwendung im Korrosionsschutz von Gewindeteilen. Zum Schutz solcher Teile werden Zinklamellenschichten mit 6 bis 10 µm Dicke abgeschieden. Die Schutzwirkung basiert auf dem Barriere-Effekt der Zink- und Aluminiumlamellen, kombiniert mit einer integrierten Passivierung. Diese besondere „Chemie“ ermöglicht die Reduzierung der Schichtdicken im Vergleich zu galvanischen Zinkschichten und zur Feuerverzinkung.

Beim Produkt Geomet 900 basiert der Korrosionsschutz dagegen auf der Nanotechnik. Die Anstoß dazu kam, als man bei geschweißten Rohrkonstruktionen nach einer Alternative zum Feuerverzinken forschte, in Form einer leicht zu erzeugenden, dünnen Schicht. Im Rahmen erster Kundengespräche haben sich 15 bis 20 µm Schichtdicke sowie eine gleichmäßige Innen- und Außenbeschichtung als wesentliche Ziele herauskristallisiert.

Nanopartikel in der Beschichtung erfüllen hohe Schweiß-Anforderungen

Die Lösung bestand in der Einarbeitung von Nanopartikeln. Das ermöglichte das Optimieren weiterer wichtiger Beschichtungsparameter wie des Fließ- und Trocknungsverhaltens, das dadurch den hohen Anforderungen komplexer Schweißkonstruktionen angepasst werden konnte.

Abgeschieden wird die Zinklamellenschicht im Tauchverfahren. Für Musterbeschichtungen hat Dacral im französischen Technikum eine automatisierte Pilotanlage in Betrieb genommen, mit der man unter seriennahen Bedingungen arbeiten könne.



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