Am 30. März wurde in Bern der mit 25.000 Franken dotierte Schweizer CORECHED-Preis für Bildungsforschung an ein Wissenschaftlerteam um Prof. Dr. Ulrich Trautwein (Universität Tübingen) und Prof. Dr. Franz Baeriswyl (Universität Freiburg, Schweiz) verliehen. Zusammen mit ihren Mitarbeitern Katrin Oswald und Christian Wandeler (Freiburg) wurden die Forscher für ihre Arbeit zur sozialen Selektivität des Schulsystems ausgezeichnet.
Die Wissenschaftler untersuchten ein neues Übergangsmodell, das den Übertritt von der Primar- in die Sekundarstufe im Kanton Freiburg regelt, und werteten die Zusammenhänge zwischen Übertrittsempfehlungen der Lehrer, Testleistungen der Schüler sowie deren familiärem Hintergrund aus. Dabei ist ihnen gelungen aufzuzeigen, unter welchen Bedingungen der Einfluss der sozialen Herkunft auf den Übertritt in die Sekundarstufe I reduziert werden kann.
Der Schweizer CORECHED-Preis wird von Bund und Kantonen für herausragende Forschung im Bereich Bildung verliehen und wurde in diesem Jahr zum dritten Mal vergeben. Im Rahmen einer Feier haben der Vorsteher des Eidgenössischen Departements des Innern, Bundesrat Pascal Couchepin, und die Präsidentin der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren, Staatsrätin Isabelle Chassot (FR), die Preisträger ausgezeichnet.
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