Dazu trägt auch der erweitere Betriebstemperaturbereich von –25 bis 70 °C bei. Die Steuerung ist mit einer seriellen und zwei CAN-Schnittstellen ausgestattet. Optional ist die Steuerung auch mit einer USB-Schnittstelle lieferbar. Mit dieser MCM101 lässt sich auf einfache Art und Weise ein Datenlogger realisieren, mit dem zum Beispiel CAN-Variablen während des Betriebs protokolliert werden können.
An die USB-Schnittstelle wird dazu einfach ein Speicher-Stick gesteckt, auf den die Daten geschrieben werden, die sich dann später am PC auswerten lassen. Die Daten werden als einfache Text-Dateien abgespeichert. Eine Auswertung ist so zum Beispiel über den Import in Excel möglich. Die MCM100 hat einen Hauptspeicher von 1 MB SRAM sowie 5,3 MB Flash-Speicher. Die Steuerungsprogramme können wahlweise in C oder mit der neuen grafischen Entwicklungsumgebung GDS-Logic erstellt werden.
Außer den oben genannten Schnittstellen verfügt die Steuerung noch über einen 100-kHz-Zählereingang sowie einen Melde-Ein-/Ausgang. Weitere Ein- oder Ausgänge können mit den I/O-Modulen der Serien MCM200 und MCM300 realisiert werden. Die Versorgungsspannung beträgt 12 bis 32 V DC. Sowohl die MCM100-Steuerung als auch die I/O-Module können per Schraubmontage direkt am oder im Fahrzeug befestigt werden. Typische Anwendungen liegen im mobilen Bereich beispielsweise in den Aufbauten von Nutzfahrzeugen, wie Kühltransporter, Reinigungsfahrzeuge oder Löschfahrzeuge.



