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Peptid-basierte Methode zum Monitoring der Genexpression in einer Zelle

Die in biologischen Systemen selbstverständliche Genregulation als Basis für die unterschiedlichsten Zeitfenster oder die Fähigkeit eines Organismus, auf innere und äußere Einflüsse zu reagieren (Embryonalentwicklung, Gehirnentwicklung, Immunsystem, Wundheilung, zell- und organ-spezifische Physiologie etc.), die bei Störung der Regulation zur Entwicklung vielfältigen Krankheits-bildern führen kann (Tumore, Viruserkrankungen, gestörte Wundheilung, Restenosebildung etc.), wird von der Wissenschaft seit langem schon für spezifische Fragestellungen genutzt. Dazu zählen sowohl Regulationsmechanismen aus Prokaryonten wie aus Eukaryonten, wobei die ersteren intensiver erforscht wurden und daher häufiger in experimentellen Systemen verwendet werden. Die Expression von Genen gezielt und steuerbar zu beeinflussen ist zu einer unverzichtbaren Methode in der akademischen und industriellen Forschung und Entwicklung sowohl in vitro wie in vivo (Tiermodelle) geworden. Besonders die initial von H. Bujard et al. erforschte Tetrazyklin-abhängige Genregulation und deren experimentelle Nutzung wurde zu einem exzellenten Modell, um die Auswirkungen der Expression von Proteinen in einer Zelle oder in einem Organismus zu untersuchen.

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