Maschinenbau

Mausklicks statt Reißbrett: Simulation bietet neue Berufschancen für Maschinenbauer

Zwischen 18.00 und 21.00 Uhr steht Prof. Dr. Gerhard Hörber, einer der Initiatoren des innovativen Studienangebots, online für Fragen zur Verfügung. Zum Skype-Chat gelangen Interessierte über den Skype-Namen “fhtw_esim”.

Der Masterstudiengang Entwicklungs- und Simulationsmethoden im Maschinenbau (ESiM) ist interessant für Maschinenbauingenieure, die neue Kompetenzen und Schlüsselqualifikationen erwerben, dafür aber nicht aus ihrem Job aussteigen wollen. Der inhaltliche Schwerpunkt liegt auf den Gebieten Simulationsverfahren und Softwareentwicklung, virtuelle Produktentwicklung, Strömungsmaschinen, Tragwerklehre und Innovationsmanagement sowie Steuerung und Regelung mechatronischer Systeme.

Denn: Während Innovationen im Bereich Maschinenbau bis dato ausschließlich durch die Herstellung und Erprobung von Prototypen getestet wurden, können diese oft sehr zeitaufwändigen und vor allem kostspieligen Verfahren zum großen Teil durch Simulation ersetzt werden.

Sämtliche Lerninhalte wurden in Kooperation mit hochrangigen Unternehmensvertretern entwickelt, um praktischen Anforderungen der Industrie Rechnung tragen zu können. Beratend zur Seite standen unter anderem die Firmen Alstom Power, Bombardier und Rolls-Royce. Die fachlichen Inhalte werden durch übergreifende Kompetenzen wie Zeit- und Selbstmanagement, Präsentation und Moderation, Gesprächs- und Verhandlungsführung ergänzt. Das Studium dauert vier Semester und wird in großen Teilen online angeboten.

Professoren und Lehrbeauftragte der FHTW Berlin stehen jedoch als Ansprechpartner zur Verfügung. Nach erfolgreichem Abschluss wird der Master of Science verliehen. Der Masterstudiengang ESiM wird vom Verein Deutscher Ingenieure (VDI) empfohlen; er steht außerdem unter der Schirmherrschaft der Bundesministerin des Ministeriums für Bildung und Forschung, Dr. Annette Schavan. Einzelne Bewerbungen für das Sommersemester 2009 werden noch bis 20. März entgegengenommen.



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