Interessenten sehen hier beispielhafte Messungen und deren Auswertung in unterschiedlichen Programmen. Vorrichtungen werden in der Industrie periodisch überwacht, sodass Abweichungen zur Soll-Geometrie sofort entdeckt und korrigiert werden können. Diese Messaufgabe übernimmt das optische Messsystem DPA-Inspect.
Messsystem nutzt Digitalkamera als Aufnahmesensor
Das 3D-Industriemesssystem arbeitet mit einer Digitalkamera als Aufnahmesensor. Daher ist es äußerst mobil einsetzbar und in der Lage, Vorrichtungen an jedem beliebigen Ort innerhalb sehr kurzer Zeit zu vermessen. Durch den Einsatz der neuen Pin-Adapter können die Ausricht-Elemente hochgenau erfasst werden (Längenmessabweichung DPA-Inspect nach VDI 2634: ± 0,015 mm/m), so Aicon.
Zusätzlich bringt der Nutzer zur Markierung von Anlageflächen (Kontursteinen) so genannte Ebenensticker auf. Dabei handelt es sich um Klebemarken, die als Verbrauchsmaterial besonders günstig sind. Die Ausrichtepunkte werden mit Standard-Würfeladaptern signalisiert. Nach dieser Vorbereitung braucht der Anwender nur noch die Vorrichtung aus verschiedenen Blickwinkeln mit der DPA-Inspect- Kamera zu fotografieren.
Messsoftware rundet Messsystem-Angebot ab
Messsoftware-Pakete wie Polyworks/Inspector, Geomagic sowie Rapidform integrieren DPA-Inspect als Zusatzmodul. Deshalb ist es möglich, die aufgenommenen 3D-Messdaten direkt in die vorhandene Messsoftware einzulesen und hier beispielsweise per CAD-Vergleich auszuwerten. Der Anwender arbeitet in seiner gewohnten Software-Umgebung und startet von dort aus die DPA-Inspect-Komponente einfach mit einem Klick.
Das Paket wird mit der Digitalkamera Nikon D3 mit WLAN-Verbindung und einer Auflösung von 12 Megapixeln ausgeliefert. Es beinhaltet zudem kalibrierte Referenz-Maßstäbe sowie das für die jeweilige Anwendung erforderliche Adapter- und Sticker-Sortiment.
Aicon 3D Systems GmbH, Halle 11, Stand F38



