Die Zahl der im Juli 2008 geleisteten Arbeitsstunden nahm im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat um 4,4% auf 721 Millionen zu. Dabei ist zu berücksichtigen, dass es im Berichtsmonat 23 Arbeitstage gab und somit einen mehr als im Juli 2007. Die Entgelte (Bruttolohn- und -gehaltsumme) lagen bei 18,6 Milliarden Euro; das waren 4,1% mehr als im Juli 2007.
Betrachtet man die Entwicklung der Beschäftigtenzahl in den von der Größe her wichtigsten Wirtschaftszweigen, gab es die stärksten Zuwächse im Bereich Maschinenbau (+ 5,7%) und in der Herstellung von Metallerzeugnissen (+ 4,6%).
Die Bereiche Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen (+ 2,9%) und Herstellung von Geräten der Elektrizitätserzeugung, -verteilung und Ähnliches (+ 2,7%) wiesen ähnliche Zuwachsraten auf wie das Verarbeitende Gewerbe insgesamt.
Deutlich schwächer entwickelte sich die Beschäftigtenzahl im Ernährungsgewerbe (+ 0,5%). Der Wirtschaftszweig Herstellung von chemischen Erzeugnissen hatte mit einem Minus von 0,1% einen leichten Beschäftigtenrückgang zu verzeichnen.
Ausführliche Ergebnisse über das Verarbeitende Gewerbe bietet die Fachserie 4, Reihe 4.1.1, die im Publikationsservice des Statistischen Bundesamtes unter www.destatis.de/publikationen, Suchwort “2040411”, kostenlos erhältlich ist.
Eine methodische Kurzbeschreibung sowie zwei Tabellen bietet die Online-Fassung dieser Pressemitteilung unter www.destatis.de.
Weitere Auskünfte gibt:
Michael Hacker,
Telefon: (0611) 75-3775,
E-Mail: monatsbericht-verarbeitendes-gewerbe@destatis.de

