Mehr Beschäftigte gab es in den Handwerken für den gewerblichen Bedarf und im Lebensmittelgewerbe. Den stärksten Personalanstieg gegenüber Ende März 2007 verzeichneten die Handwerke für den gewerblichen Bedarf mit 3,7%. In den Handwerken für den privaten Bedarf wurde hingegen mit einem Minus von 3,0% der größte Beschäftigtenrückgang beobachtet.
Alle sieben Gewerbegruppen des zulassungspflichtigen Handwerks erzielten einen höheren Umsatz als im entsprechenden Vorjahresquartal. Den stärksten Umsatzanstieg gab es mit 17,9% im Bauhauptgewerbe. Mit 0,8% wurde von den Handwerken für den privaten Bedarf der geringste Umsatzzuwachs verzeichnet.
Für die Ermittlung dieser Ergebnisse hat das Statistische Bundesamt erstmals ausschließlich Verwaltungsdaten ausgewertet. Dadurch wurden 41 000 Handwerksunternehmen – in der Regel kleine bis mittlere Unternehmen – von ihrer vierteljährlichen Auskunftspflicht zur Konjunkturstatistik im Handwerk befreit.
Detaillierte Ergebnisse über das zulassungspflichtige Handwerk bietet die Fachserie 4, Reihe 7.1.1, die im Publikationsservice des Statistischen Bundesamtes unter www.destatis.de/publikationen, Suchwort “Handwerk”, kostenlos erhältlich ist.
Eine Tabelle bietet die Online-Fassung dieser Pressemitteilung unter www.destatis.de.
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Michael Ziebach,
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