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Leuchtdioden erobern neue Anwendungsfelder

Das Einsparpotenzial ist enorm: Elektrisches Licht macht heute 19 Prozent des weltweiten Stromverbrauchs aus. In Asien dürfte sich der Verbrauch in den nächsten zehn Jahren verdoppeln.

Entwickler der Siemens-Tochter von Osram haben kürzlich einen Weltrekord bei der Helligkeit und Effizienz weißer Leuchtdioden aufgestellt. Derartige Leuchtdioden erobern ganz neue Anwendungsfelder: von Frontscheinwerfern bei Autos bis zu hell strahlenden Lampen in Gebäuden.

Der Deutsche Zukunftspreis wurde 2007 an Dr. Stefan Illek und Dr. Klaus Streubel von Osram und Dr. Andreas Bräuer vom Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik in Jena vergeben. Ausgezeichnet wurden sie für die so genannte Dünnfilmtechnologie, ein neues Herstellungsverfahren für hocheffiziente, langlebige LED. Diese Technik ermöglicht sehr leuchtstarke Halbleiterchips und erlaubt zudem ihre dichte Anordnung, wodurch eine größere Leuchtfläche entsteht.

Der Zukunftspreis wird seit 1997 jährlich vom Bundespräsidenten für herausragende Innovationen verliehen und ist mit 250.000 Euro dotiert. Siemens-Forscher waren sieben Mal für den Preis nominiert; neben 2007 gehörten sie auch 2005 und 2004 zu den Gewinnern.

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