Wirtschaft Finanzen

Commercial Paper für rund 400 Mio. Euro

Deutsche Börse begibt Commercial Paper für rund 400 Mio. Euro

Bestmögliche Kurzfristratings von Moody’s und S&P

Die Deutsche Börse wird nach eigenen Angaben ab Donnerstag Commercial Paper im Volumen von rund 400 Mio. Euro begeben und damit die Cedel-Übernahme teilweise fremdfinanzieren. Den Großteil des Kaufpreises von 1,6 Mrd. Euro für den fünfzigprozentigen Anteil an Clearstream sowie weitere 0,14 Mrd. Euro für die verbleibenden Vermögenswerte von Cedel finanziert das Unternehmen wie gemeldet aus Barmitteln in Höhe von rund 1,35 Mrd. Euro aus dem Börsengang im Februar 2001 und aus der Kapitalerhöhung von Anfang Juni dieses Jahres. Eine weitere Kapitalerhöhung wird im Zuge der Clearstream-Transaktion nicht stattfinden. Die Aktionäre von Cedel, die das Übernahmeangebot der Deutschen Börse zu 100 Prozent angenommen hatten, haben weniger Aktien als die im Angebot genannte Mindestmenge von insgesamt zwei Millionen Aktien nachgefragt.

Gleichzeitig teilte die Deutsche Börse am Mittwoch mit, dass die Rating-Agenturen Moody’s und Standard & Poor’s dem Unternehmen das jeweils bestmögliche Kurzfristrating von P-1 bzw. A-1+ gegeben haben. Ferner hat Standard & Poor’s die Deutsche Börse mit einem Langfristrating von AA+ eingestuft. Moody’s hat das bestehende Langfristrating von Aa1 bestätigt.

Das Commercial Paper Program (CPP) hatte die Deutsche Börse Ende letzten Jahres aufgelegt. CPP dient der kurzfristigen Bereitstellung von Fremdkapital mit einer Laufzeit von maximal einem Jahr. Zur Absicherung des CPP hat sich die Deutsche Börse von gut einem Dutzend Banken eine von der Deutschen Bank arrangierte Kreditlinie von 400 Mio. Euro einräumen lassen.

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