Maschinenbau

Weba baut Presshärten weiter aus

In den Versuchen kann eine seriennahe Produktion simuliert werden. Aufgrund der Erwärmung auf 950 C wird das Material elastischer, wodurch auch komplexe Bauteile formbar sind. Nach schneller Abkühlung wird eine Festigkeit von rund 1500 N/mm2 erreicht.

Optimierung der Energieeffizienz

Bisher brachte die Technik des Presshärtens einen hohen Energieaufwand und hohe Zykluszeiten mit sich. Das Ergebnis waren vergleichsweise geringe Stückzahlen auf der Pressenstraße. Aufgabe ist es, die Zykluszeiten durch eine Beschleunigung des Abkühlprozesses zu reduzieren. Weitere Entwicklungsprojekte im Bereich Energieeffizienz sind in Arbeit. Unter anderem wird ein wärmeleitfähiger Spezialstahl getestet.

Der Einsatz der Technik des Presshärtens erfolgt am Standort Steyr und im Kompetenzzentrum Olomouc/Tschechien. In Olomouc steht auch die Weba-Versuchspresse. Dort wird der Produktionsprozess mit Wärmebildkameras analysiert. Die Infrarot-Thermografie ist in Sachen Energieeffizienz insofern von großer Bedeutung, als sie die Gleichmäßigkeit der Temperaturverteilung bzw. die Abweichungen registriert.



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