Sternfrucht aus Indonesien, Physalis aus Venezuela und daneben Papaya aus Brasilien – zumindest in den Obst- und Gemüseabteilungen der Supermarktketten hat sich das Angebot deutlich erhöht.
Die These, dass Konsumenten von der Globalisierung profitieren, weil die Produktvielfalt gestiegen ist und daher die Auswahlmöglichkeiten der Konsumenten größer sind, scheint hier bestätigt.
Berichte über Unternehmenszusammenschlüsse, Verkleinerungen von Produktpaletten und einer zunehmenden Konsolidierung des Einzelhandels lassen allerdings Zweifel an der These aufkommen.
Mit diesem Themenkomplex beschäftigt sich Prof. Dr. Carsten Eckel, Inhaber des Lehrstuhls für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Internationale Wirtschaft an der Universität Bamberg, in seiner Antrittsvorlesung “Profitieren Konsumenten von der Globalisierung?”. Sie findet am 9. Juli um 18 Uhr im Hörsaal F137 im Gebäude Feldkirchenstraße 21 statt. Anhand zweier aktueller Forschungsprojekte wird diskutiert, inwieweit Zweifel berechtigt sind und ob Globalisierung tatsächlich die Produktvielfalt erhöht.
Prof. Dr. Carsten Eckel wurde im Jahr 2000 an der Universität Passau promoviert, war 2000 bis 2001 Post-doctoral Research Fellow an der Norwegian School of Economics and Business Administration in Bergen (Norwegen) und erwarb seine Venia Legendi für Volkswirtschaftslehre im Jahr 2006 an der Georg-August-Universität Göttingen. Seit 2007 lehrt er an der Universität Bamberg.
Weitere Informationen zum Lehrstuhl und den Forschungsschwerpunkten finden Sie unter http://www.uni-bamberg.de/vwl/eckel
Alle Interessierten sind herzlich zu der Antrittsvorlesung eingeladen!




