Die Öfen haben je nach Prozess eine Kapazität bis zu 55 t/h und gehen im April 2009 in Betrieb. Die Normalisierlinie besteht aus einem 70 m langen Rollerherdofen. Grobbleche mit Dicken von 5 bis 50 mm (Grenzwert 75 mm), einer Breite bis 4,9 m und 25 m Länge werden in diesem auf Normalisiertemperatur von 880 bis 950 °C aufgeheizt.
Die Vergütelinie ist nach der Inbetriebnahme laut LOI die modernste für die Wärmebehandlung von Grobblech in Indien. Sie besteht aus einem 43 m langen Rollenherdofen mit anschließender Durchlaufquette. Grobbleche mit Dicken von 5 bis 50 mm (Grenzwert 75 mm), einer Breite bis 4,9 m und 25 m Länge werden in der Vergütelinie zunächst auf Austenitisierungstemperatur von 880 bis 950 °C aufgeheizt und in der anschließenden Durchlaufquette beschleunigt abgekühlt und martensitisch gehärtet. Im abschließenden 64 m langen Anlassofen erhält das Flachhalbzeug die gewünschte Zähigkeit.
Die beiden Anlagen werden nach der Inbetriebnahme laut LOI hochgradig automatisiert sein. Das schließe die Regelung der Beheizungstechnik und ein Materialverfolgungsprogramm ein. Ein Optimierungsrechner passt die Ofenanlagen der Auslastung an. Die Ergebnisse spiegelten sich in einem niedrigen Energieverbrauch, einer guten Umweltverträglichkeit sowie in einer minimierten Zunderbildung wider.
Der Nachfrage nach hoch- und verschleißfesten Blechen ist derzeit weltweit so groß, dass dieser Auftrag bereits der sechste für LOI Italimpianti für Grobblechvergütelinien innerhalb eines Jahres ist. LOI Italimpianti sieht sich als Marktführer für Industrieofenanlagen für metallische Produkte und gehört zur italienischen Tenova-Gruppe.



