Dies erklärt Anton F. Börner, Präsident des Bundesverbandes des Deutschen Groß- und Außenhandels, heute in Berlin anlässlich der Veröffentlichung der Außenhandelszahlen durch das Statistische Bundesamt.
Die heute veröffentlichten April-Zahlen weisen ein Exportwachstum von 13,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat aus. Damit erreichen die Exporte mit 89,8 Milliarden Euro ein neues Rekordniveau. Auch die Importe stiegen mit 11,7 Prozent um einen zweistelligen Betrag an und erreichten 71 Milliarden Euro.
Der größte Zuwachs konnte dabei bei den Exporten in Drittländer verzeichnet werden, die um 18,4 Prozent anstiegen, während das Exportwachstum in Länder der Eurozone mit 10,8 Prozent am geringsten ausfiel. Auf der Importseite verzeichneten die Einfuhren aus den Ländern der Nicht-Eurozone mit 14,8 Prozent den höchsten Zuwachs.
“Die Investitionsgüter dominierte deutsche Wirtschaft profitiert auch von der Entwick-lung auf den Energiemärkten. So führen die Petro- und Rohstoffdollar zu immer neuen Investitionsprogrammen in Schwellenländern. Diese bereiten sich konsequent durch die Diversifizierung ihrer Wirtschaften auf die Zeit nach dem Öl vor. Von dieser Nachfrage nach Investitionsgütern profitiert gerade auch die deutsche Wirtschaft.
Die jüngst vereinbarte Verstärkung der Wirtschaftskooperation ist hierfür ein Beispiel. Darüber hinaus kommen nun auch die Wettbewerbsvorteile zum tragen, die sich die deutschen Unternehmen in den Bereichen Energieeffizienz, Erneuerbaren Energien und Umwelttechnologien erarbeitet haben”, so Börner abschließend.




