Seit drei Jahrzehnten wird in Dresden die Entwicklung der Vakuumbeschichtung vorangetrieben, seit den neunziger Jahre unter dem Dach des Hersteller VTD, der seitdem die Beschichtungstechnik der Firma Hochvakuum Dresden weiterführt. Als Abnehmerbranche steht dabei die Automobilindustrie im Fokus.
Sie benötigt Beschichtungstechnik für die Oberflächenmetallisierung, zum Beispiel bei Scheinwerfern, die mit hauchdünnen Metallschichten zur Lichtreflexion versehen werden. Diese werden mit einer transparenten Deckschicht geschützt.Alle Beschichtungen erfolgen in einem Prozess. Nur so ließen sich „die rasanten Zeitvorgaben“ erfüllen, heißt es. Weitere Herausforderungen resultierten aus neuen Designformen und Materialien.
Als weitere Absatzbranche für Metallisierungssysteme habe sich zunehmend die Beleuchtungsindustrie etabliert. Ein Ende der Anwendungsmöglichkeiten sei nicht abzusehen, wie VTD Anfang Juni auf der Fachmesse O&S in Stuttgart deutlich machen will. So wird die Solarthermie-Rohr-Anlage als „erfolgsversprechendes Großprojekt“ angesehen.



