“Die Vernetzung der Verkehrsträger ist eines der Kernelemente der integrierten Verkehrspolitik. Im Kombinierten Verkehr sind die standardisierten Ladeeinheiten eine ideale Voraussetzung für eine intelligente Vernetzung.” Dies sagte der Bundesminister für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen Kurt Bodewig anlässlich der Verleihung des Danzas-Umweltpreises in Berlin. Der Kombinierte Verkehr werde das ehrgeizige Ziel mit verwirklichen, die Güterverkehrsleistung auf der Schiene bis zum Jahre 2015 zu verdoppeln. Dies sei angesichts des für diesen Zeitraum zu erwartenden Güterverkehrswachstum um 64 Prozent dringend erforderlich.
Der Kombinierte Verkehr Straße/Schiene trage schon jetzt spürbar zur Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene bei und entwickle sich derzeit positiv, sagte Bodewig. Im Jahre 2000 seien 35,5 Millionen Tonnen transportiert worden, 2001 seien es 36,3 Millionen Tonnen gewesen. Eine Fortsetzung dieses positiven Trends sei zu erwarten. Dafür sorgten maßgeblich auch die von der Bundesregierung ge-stalteten Rahmenbedingungen. Bodewig hob besonders die Terminalfinanzierung durch den Bund hervor. “Seit 1998 wurden aufgrund der Förderrichtlinie Kombinierter Verkehr 39 Projekte in Höhe von 253 Millionen Euro gefördert. Wir werden dafür sorgen, dass dieses hohe Niveau der Förderung beibehalten wird”, sagte Bodewig. Als weitere Maßnahmen für die Zukunft nannte der Minister das geplante nationale Förderprogramm mit Anschubfinanzierung für neue Projekte im Bereich des Kombinierten Verkehrs sowie die geplante finanzielle Förderung bei der Beschaffung von kranbaren Sattelanhängern.




