Diese Optiken kommen bei der Herstellung von Mikrochips zum Einsatz, um Strukturinformationen auf das Silizium-Trägersubstrat zu belichten. Die Anforderungen, die an Mechanismen in der Chipproduktion gestellt werden, sind denen in der Raumfahrttechnik sehr ähnlich: Höchste Präzision, Zuverlässigkeit und Wartungsfreiheit sind in beiden Bereichen äusserst wichtig.
Außerdem ist in der Chipherstellung extreme Sauberkeit gefragt – eine Anforderung, die den Oerlikon-Ingenieuren ebenfalls aus der Raumfahrt vertraut ist. Die Blenden dürfen weder ausgasen noch Abrieb erzeugen. Deshalb öffnen und schließen sie berührungslos und schmiermittelfrei. Entwicklungen, die ihren Ursprung in der Raumfahrt genommen haben, finden sich heute in vielen Alltagstechnologien wieder, beispielsweise in High-Tech-Werkstoffen, hochpräzisen Optiken und Mechanismen sowie in Computern, aber auch in Mess- und Prüfverfahren oder in komplexer Software, beispielsweise für Konstruktion und Computermodellierung.
Oerlikon Space ist der erste Hersteller von Mechatronik-Komponenten, den Carl Zeiss SMT zum Supply-Chain-Partner ernannt hat. Bisher haben diesen Status drei Lieferanten von Glasmaterialien für die Optikkomponenten erreicht.



