Diese Marktdynamik wird die diesjährige M-Tex prägen, die zweite internationale Fachmesse für Textilien und Verbundstoffe im Fahrzeugbau Anfang Juni in Chemnitz, auf der weit über 100 Aussteller sein werden – rund ein Viertel mehr als auf der Premiere vor zwei Jahren.
Technische Textilien, die in Deutschland hergestellt werden, haben „Lead-Market-Funktionen“: Viele technische Innovationen der Branche werden weltweit erfolgreich vermarktet.
Daher ist für den Messeveranstalter EMC die Herstellung von Bauteilen aus Verbundwerkstoffen eine vielversprechende Anwendung, die sich mit Verfahren der Textiltechnik erschließen lässt. Das geschieht derzeit im Flugzeugbau, wo zunehmend Kleinserienteile aus CFK hergestellt werden, um Bauteilgewicht einzusparen.
Auch im Fahrzeugbau ist der Trend zum Leichtbau ungebrochen. Jedoch benötigt er Großserienteile. Am Institut für allgemeinen Maschinenbau und Kunststofftechnik der TU Chemnitz wird derzeit die wirtschaftliche Herstellung von CFK-Teilen im Spritzgießverfahren untersucht.



