Statistiken

13 739 Insolvenzen im Januar 2008

Dies bedeutet einen Anstieg der Gesamtinsolvenzen um 0,9% und der Unternehmensinsolvenzen um 11,3% gegenüber Januar 2007.

Die Zunahme der Unternehmensinsolvenzen ist vor allem auf Nachmeldungen nordrhein-westfälischer Gerichte zurückzuführen. Daher kann aus den Ergebnissen für Januar 2008 keine allgemeine Aussage über eine Trendwende bei der Insolvenzentwicklung getroffen werden, zumal in den meisten übrigen Bundesländern im Januar 2008 weitere Rückgänge der Unternehmensinsolvenzzahlen zu verzeichnen waren. Von den Insolvenzen der übrigen Schuldner (11 285 Fälle; – 1,1%) entfielen bundesweit 8 816 Insolvenzen auf Verbraucher (+ 0,5%).

Die voraussichtlichen Forderungen der Gläubiger wurden von den Gerichten für Januar 2008 mit 2,5 Milliarden Euro angegeben; im Januar 2007 waren es noch 3,3 Milliarden Euro gewesen.

Eine zusätzliche Tabelle bietet die Online-Fassung dieser Pressemitteilung unter www.destatis.de.

Eine methodische Kurzbeschreibung sowie weitere Daten und Informationen zum Thema bietet die Online-Fassung dieser Pressemitteilung unter www.destatis.de.

Weitere Auskünfte gibt:
Wilfried Brust,
Telefon: (0611) 75-2570,
E-Mail: gewerbeanzeigen-insolvenzen@destatis.de



Kommentare (0)

Schreiben Sie einen Kommentar