Maschinenbau

Controller mit schneller, synchroner Profinet-Kommunikation

Dazu hat die Siemens-Division Industry Automation die Geräte mit den entsprechenden Schnittstellen ausgestattet. IRT-fähig sind die CPU 319-3 PN/DP für Simatic S7-300, die Profinet-CPUs der Simatic S7-400, eine neue Profinet-CPU für das dezentrale Peripheriesystem ET 200S und der neue Embedded Controller Simatic S7-mEC.

IRT eignet sich vor allem in größeren Maschinen und Anlagen mit geringer Aktualisierungszeit und vielen Teilnehmern in Linienanordnung. Von Vorteil ist IRT auch, wenn schnelle Automatisierungsdaten und hohes Standard-Ethernet-Datenvolumen, zum Beispiel per TCP/IP, in einem Netz zu übertragen sind.

IRT-Profinet teilt die Medium-Bandbreite in zwei Intervalle. Eines davon ist für den schnellen und deterministischen Austausch von Automatisierungsdaten reserviert, das andere wird für die zeitunkritischen Standard-Ethernet-Daten genutzt. Die FSU (Fast Start Up)-Funktion ermöglicht innerhalb einer Sekunde den Hochlauf von am Netz angeschlossenen Profinet-IO-Devices.

Dies ist zum Beispiel bei Roboterapplikationen mit schnellem Werkzeugwechsel von Vorteil. Der integrierte Web-Server bietet komfortable Diagnosefunktionen, beispielsweise für die Topologie des gesamten Netzes oder zum Zustand der angeschlossenen Profinet- und Profibus-Feldgeräte. Wichtige Web-Seiten, etwa Variablenstatus und -tabellen sowie der Feldgerätezustand, werden automatisch aktualisiert.



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