Medizintechnik

Ein neues Röntgensystem für alle klinischen Anforderungen in der Radiographie

Mit Ysio können Anwender individuell Röntgensysteme aus einem Programm von Modulen zusammenzustellen. Ob mit einem oder zwei Detektoren, mit oder ohne Patiententisch, ob voll automatisiert oder synchronisiert – mit Ysio erhalten Arztpraxen und Krankenhäuser ein Röntgensystem, das sich nahezu allen klinischen Anforderungen anpasst.

Patientenaufkommen sowie -profile, Arbeitsabläufe, Budgets, lokale Standards und Regulierungen sind für jede Praxis und jedes Krankenhaus unterschiedlich. Deshalb bietet Siemens Healthcare nun mit Ysio ein Röntgensystem, das sich individuell zusammenstellen lässt. Ein Konfigurator – ein Softwaretool – hilft dabei, die richtige Systemvariante für den jeweiligen Kunden zu ermitteln.

Für welche Variante sich der Kunde auch entscheidet, optisch erkennt man Ysio sofort an dem grossen farbigen Display „MaxTouch“ im Deckenstativ. Mit diesem neu entwickelten Touchpad kann der Kunde Systemfunktionen steuern, wie etwa Untersuchungs- und Belichtungsparameter oder die Dosis. Wenn sich ein Kunde für das voll automatisierte Deckenstativ entscheidet, kann er sogar aus über 500 Organprogrammen wählen. Diese Programme sorgen dafür, dass das Decken-stativ mit einem Knopfdruck in die für die gewünschte Aufnahme richtige Position fährt. War der Röntgenstrahl eben noch vertikal ausgerichtet, ist er nun automatisch horizontal eingestellt, um zum Beispiel ein Röntgenbild der Lunge zu machen. Die radiologisch-technische Assistentin wird auf diese Weise von körperlicher Arbeit entlastet und der Ablauf im Röntgenlabor beschleunigt.

Ein Highlight unter den Ysio-Modulen des neuen Systems ist der kabellose Detektor wi-D (wireless Detector). Detektoren wandeln Röntgenstrahlung in digitale Bildinformationen um und sind übli-cherweise fest im Untersuchungstisch eingebaut. Der wi-D lässt sich aus dem Tisch herausnehmen und direkt unter oder neben den Patienten setzen. Aufnahmen, die mit einem fest integrierten Detektor nicht oder nur schwer möglich sind, wie etwa laterale Aufnahmen der Hüfte, sind nun problemlos machbar.

Patienten mit Bewegungseinschränkungen können zum Beispiel ohne Umlagern aus einem Rollstuhl geröntgt werden. Zusätzlich wird auch die Bildqualität verbessert: Da der Detektor ganz nah am Patienten anliegt, gibt es praktisch keine Verzerrungen. Der kabel-lose Detektor, der die Bilddaten per W-LAN an die Station übermittelt, ist so flexibel einsetzbar wie eine Kassette beim analogen Röntgen und besitzt gleichzeitig alle Vorteile des digitalen Röntgens.



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