Heterozyklische Verbindungen mit Wirkungen gegen neurodegenerative Erkrankungen
Neuartige, nichtpeptidische Wirkstoffe auf Aminopyrazolbasis imitieren und binden abnormale b-Faltblattstrukturen von Peptiden und Proteinen, wie sie typisch für die Alzheimer-Krankheit und TSE-Erkrankungen sind. TSE-Erkrankungen sind transmissible spongiforme Enzephalopathien.<p>
Die neuen Wirkstoffe besitzen eine starre Struktur und ein charakteristisches Donor-Akzeptor-Donor-Motiv, das wie im Schlüssel-Schloss-Prinzip die abnormale b-Faltblattstruktur von Peptiden und Proteinen erkennt und bindet. Damit wird die Bildung und Aggregation der b-Amyloid-Plaques verhindert, die die Hirnrinde der Patienten durchsetzen und zum Absterben von Neuronen und einem schrittweisen Funktionsverlust des Gehirns führen.
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Dr. Peter Stumpf
