Deutsche Unternehmen untermauern starke Stellung auf Wachstumsmärkten
Zuvor hatte das Statistische Bundesamt die aktuellen Zahlen zum deutschen Außenhandel bekannt gegeben. Demnach stiegen die Ausfuhren nach Russland um 35,3 Prozent und nach China um 29,6 Prozent. Innerhalb des europäischen Binnenmarktes entwickelten sich die Ausfuhren in die neuen EU-Mitgliedstaaten mit durchschnittlich 21,6 Prozent ausgesprochen gut. Deutsche Exporte nach Polen stiegen sogar um 29 Prozent.
“Russland und insbesondere China gehören sicherlich momentan zu den interessantesten Absatzmärkten. Wir dürfen aber Osteuropa nicht aus dem Auge verlieren. Schließlich übersteigen die deutschen Exporte ins Nachbarland Polen die Ausfuhren in diese beiden Länder. Momentan ist die Bedeutung Chinas mehr im Beschaffungsmarkt als im Absatzmarkt zu sehen”, so der BGA-Präsident.
“Als Exportnation profitieren wir vom freien Welthandel. Das Wichtigste wäre, der WTO wieder Leben einzuhauchen. Dabei ist die EU-Ratspräsidentschaft Deutschlands ebenso hilfreich wie der Vorsitz der G8. Insbesondere für die Schwellenländer, aber auch für die reichen Staaten wäre ein Scheitern der Welthandelsgespräche kontraproduktiv. Dazu gehört auch die Absage an jeglichen Protektionismus. Sowie die Förderung von Bildung und Innovationen”, so Börner abschließend.




