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Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat beschlossen, wichtige Mittel für die Außenwirtschaftsförderung wieder aufzustocken, die dem Rotstift der Bundesregierung zum Opfer zu fallen drohten. Dies sei ein positives Signal für die weltweit tätigen Unternehmen, gerade in der augenblicklichen Konjunkturschwäche, so Martin Wansleben, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK).
Der Haushaltsausschuss stockte fraktionsübergreifend die Mittel des Bundes für Leistungen der Auslandshandelskammern wenigstens wieder auf Vorjahresniveau (66,5 Millionen DM) auf, nachdem der Entwurf für den Bundeshaushalt eine deutliche Absenkung vorgesehen hatte. Ebenso glich der Haushaltsausschuss einen wesentlichen Teil der Kürzungen für die Auslandsmesseförderung aus, einem wichtigen Instrument für den Erfolg gerade mittelständischer Unternehmen auf den Weltmärkten (65,5 Mio. DM).
Diese Investitionen machen sich, wie Wansleben unterstrich, durch die Steuerzahlungen der exportstarken Unternehmen mehr als wett: Deutsche Unternehmen erreichten 2001 ein Exportvolumen von 1,3 Billionen DM: Als wesentlicher Konjunkturmotor und Arbeitsplatzgarant sei es eine wichtige politische Aufgabe, die Anstrengungen der Unternehmen auf den Weltmärkten zu unterstützen.
Die Auslandshandelskammern werden von den Unternehmen schnell wachsend in Anspruch genommen. Allein die Anzahl der beantworteten Anfragen sei in den letzten zwei Jahren um 20 Prozent auf über 850.000 pro Jahr gewachsen, unterstrich der DIHK. Die Wirtschaft bringe dabei den größten Teil der Mittel auf, ein gutes Beispiel, wie Staat und Wirtschaft effizient Aufgaben anpacken könnten.
Peter Blume | Quelle: ots
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