Anzeige
Die Mehrheit der über 50jährigen älteren Mitarbeiter/innen in den Betrieben ist willens, bereit und fähig, sich auch in der zweiten Hälfte des Berufslebens weiter zu qualifizieren und mit dem technischen Fortschritt mitzuhalten - und Betriebe wissen um die Bedeutung ihrer erfahrenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: Sie schätzen ihre Qualifikationen, ihre berufliche Handlungskompetenz und ihr berufliches Erfahrungswissen. Angesichts des demografischen Wandels, der zur Folge haben wird, Strukturveränderungen und Innovationen mit alternden Belegschaften zu bewältigen, stehen somit Potentiale zur Verfügung, die es zu nutzen und weiter zu entwickeln gilt. Gebraucht werden dazu Konzepte, mit denen die berufliche Qualifizierung Älterer - und hier gezielt auch "jüngerer Älterer" um die 40 Jahre - besser gefördert werden kann als bisher. Der gängige Weg des frühzeitigen Ausscheidens aus dem Betrieb und dem Berufsleben muss ersetzt werden durch Modelle, die dem Erhalt und der Entfaltung beruflicher Kompetenzen Älterer dienen und auf eine Verlängerung ihres Berufslebens zielen. Die Älteren ihrerseits müssen sich über ihre Bereitschaft zur Qualifizierung hinaus ihrer eigenen Potentiale stärker bewusst werden, Weiterbildungsmöglichkeiten und -chancen suchen und ergreifen und so aktiver als bisher die zweite Hälfte ihres Berufslebens gestalten.
Dies ist das Fazit des Forschungsprojekts "Berufliche Entwicklung, Qualifizierung und Perspektiven in der zweiten Hälfte des Berufslebens - betriebliche und berufsbiografische Sichtweisen Älterer", in dem vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) die Voraussetzungen für die Entwicklung altersbezogener betrieblicher Strategien untersucht wurde.
Parallel zu dem o.g. Forschungsprojekt wurden in der vom BIBB betreuten Modellversuchsreihe "Qualifizierung, Personal- und Organisationsentwicklung" sieben Qualifizierungsmodelle erprobt, die zum einen auf die Erhaltung und den Einsatz der vielfältigen Kompetenzen Älterer abzielten; zum anderen wurden Konzepte entwickelt, mit denen der Dialog zwischen den Generationen befördert, ein Wissens- und Erfahrungsaustausch zwischen Alt und Jung angeregt und so Wissenssynergien ermöglicht werden sollten.
Folgende Modellvorhaben wurden durchgeführt:
In der vom BIBB herausgegebenen Veröffentlichung "Qualifizierung, Personal- und Organisationsentwicklung mit älteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Probleme und Lösungsansätze" werden die aus den Modellversuchen gewonnenen Erfahrungen jetzt in konzentrierter Form vorgestellt und reflektiert.
Der von Dorothea Schemme herausgegebene Sammelband "Qualifizierung, Personal- und Organisationsentwicklung mit älteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Probleme und Lösungsansätze" ist zum Preis von DM 34,23 / 17,50 zu beziehen beim W. Bertelsmann Verlag GmbH & Co. KG, Postfach 10 06 33, 33506 Bielefeld, Tel. 0521/911 01-11, Fax: 0521/911 01-19, E-Mail: bestellung@wbv.de
Eine im Rahmen des o.g. Forschungsprojekts entstandene und vom BIBB herausgegebene Dokumentation zum Thema "Ältere Arbeitnehmer" eröffnet die Möglichkeit zur weiteren Bearbeitung des Themas. Die Dokumentation stellt 232 Titel vor, die sich mit unterschiedlichen Fragen und Problemen des großen Themenkomplexes "Ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer" befassen. Die Veröffentlichung von Brigitte Gravalas, "Ältere Arbeitnehmer. Eine Dokumentation" kann zum Preis von DM 49,48 / 25,30 ebenfalls bezogen werden beim W. Bertelsmann Verlag GmbH & Co (s.o.).
Informationen erteilen im BIBB
Dr. Ilona Zeuch-Wiese | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Geschäftszahlen von Clearstream für Januar 2012
07.02.2012 | Gruppe Deutsche Börse
Neuer ComStage ETF auf Xetra gestartet - Erster gehebelter ETF auf Emeging Markets
07.02.2012 | Gruppe Deutsche Börse
Eine Puppe in der Puppe und noch eine drumherum – so erklärt Thomas Fässler seine Moleküle: Er packt ein Atom in einem Käfig in noch ein weiteres Atomgerüst.
Mit ihrer großen Oberfläche könnten solche Strukturen als hocheffiziente Katalysatoren dienen. Wie bei dem russischen Holzspielzeug sitzt ganz innen drin ein einzelnes kleines Zinnatom, eingepackt in eine Hülle aus zwölf Kupferatomen, und diese ist nochmals umgeben von weiteren 20 Zinnatomen.
In der Arbeitsgruppe von Professor Fässler am Institut für Anorganische ...
Eine Notunterkunft muss schnell verfügbar, kostengünstig, leicht zu transportieren und unkompliziert im Aufbau sein.
In der Katastrophenhilfe ist daher das Zelt die erste Wahl. Doch oft wird aus dem Provisorium ein Dauerzustand, der sich über Jahre erstrecken kann. Ziel des Projektes Architekturstudierender am KIT: ein Ansatz, der die Lebensbedingungen in solchen Zeltlagern verbessert. Mit der sechseckigen Konstruktion „x-tent.me“ entwickelten sie eine Übergangsform zwischen temporärer ...
Viele Insektenlarven fressen Pflanzen und richten so in der Landwirtschaft Schaden an. Wie wird das Fressverhalten der Larven gesteuert, welche Hormone sind daran beteiligt? Das untersuchen Wissenschaftler vom Biozentrum der Universität Würzburg. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert ihr Projekt.
Ob ein Mensch Hunger spürt oder sich satt fühlt, wird durch ein komplexes Signalnetzwerk in seinem Organismus bestimmt. Daran beteiligt sind Nervensystem, Magen-Darm-Trakt, Bauchspeicheldrüse und Fettzellen, wobei diese Akteure über so genannte Neuropeptide wie Orexin und über Peptidhormone wie Insulin oder Leptin miteinander kommunizieren. Peptide von diesem Typus spielen im ...
Siemens hat eine getriebelose Windenergieanlage mit sechs Megawatt (MW) Leistung für den Offshore-Einsatz auf den Markt gebracht.
Windturbinen ohne Getriebe zeichnen sich durch ein robustes Design und ein geringes Gesamtgewicht aus. Diese Kombination senkt Infrastruktur-, Installations- und Wartungskosten und steigert die Energieausbeute und damit die Rentabilität über die gesamte Lebensdauer der Anlage. Die Rotorblätter der SWT-6.0-Windturbine sind mit 75 Meter Länge die größten für 6-MW-Anlagen.
Sie basieren auf ...
Siemens hat den weltweit ersten Leistungsschalter entwickelt, der bei Spannungen von 1,2 Millionen Volt arbeitet.
Solche Ultrahochspannungen erhöhen die Übertragungskapazität von Stromleitungen und bieten so die Möglichkeit, auf relativ wenigen Trassen große Mengen elektrischer Energie zu transportieren.
Leistungsschalter werden in Umspannwerken eingesetzt, um einzelne Stromleitungen zu- oder abzuschalten. Der neue Schalter ist für eine Testinstallation im indischen Bina bestimmt. Indien setzt auf die Ultrahochspannungs-Technik, um seine ...
Anzeige
Anzeige

07.02.2012 | Physik Astronomie
Sharp images from the living mouse brain
07.02.2012 | Biowissenschaften Chemie
07.02.2012 | Architektur Bauwesen
Zuverlässig und sicher fahren mit alternativen Antrieben
07.02.2012 | Veranstaltungsnachrichten
II. HHL-Energiekonferenz zu “Smart Cities“
07.02.2012 | Veranstaltungsnachrichten
GI-VDE-Forum zum Thema IT-Sicherheit auf der CeBIT am 9. März 2012 ab 11:00 Uhr
07.02.2012 | Veranstaltungsnachrichten