Pharmaindustrie ist Branchenleader
2004 wurden die Erwartungen der schweizerischen Wirtschaft übertroffen. Sämtliche Branchen weisen positive Umsatztrends aus. Den kräftigsten Nachfrageschub erhielten die Sektoren Investitionsgüter und Finanzdienstleistungen sowie Chemie-, Uhren- und allen voran die Pharmabranche, so die Ergebnisse einer von der UBS durchgeführten Umfrage in 4.500 Unternehmen.
Die befragten Unternehmen gehen von einer etwas verlangsamten, aber weiterhin positiven Dynamik im laufen Geschäftsjahr aus. Das Wachstum von Umsätzen bzw. Geschäftsvolumen wird besonders in jenen Branchen an Schwung einbüssen, die im Vorjahr am kräftigsten expandiert haben. Pharma dürfte gleichwohl auch 2005 klar die Nase vorn behalten. Ebenfalls ambitiöse Erwartungen hegt man in der Uhrenindustrie, Versicherung und Telekommunikation. Leicht rückläufige Volumen werden einzig im Baugewerbe und bei den Architektur- und Ingenieurbüros antizipiert, so die UBS.
Eine ähnliche Normalisierung zeichne sich auf der Ertragsseite ab. Im Durchschnitt aller Branchen werde sie sich gemäss UBS-Umfrage erneut verbessern, wenn auch langsamer als 2004. Am optimistischsten zeige sich die Uhrenindustrie vor Telekom, Pharma und Versicherung. Bereits 2004 konnte die Phase des Personalabbaus gestoppt werden. In der Einschätzung der Unternehmen wird sich die Beschäftigungslage aber erst allmählich verbessern. Außer in der Touristikbranche zeichnen sich für 2005 keine grösseren Mitarbeiterkürzungen ab.




