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Der Studiengang Bachelor of Computer Science in Banking & Finance der Hochschule für Bankwirtschaft (HfB, Frankfurt am Main) erfüllt die FIBAA-Qualitätsstandards für Bachelor-Programme und ist von der FIBAA akkreditiert worden.
Der Studiengang versteht sich als grundständiges, berufsbegleitetes bzw. ausbildungsintegriertes Programm, das - aufbauend auf einer intensiven Analyse des Berufsfeldes von Bankinformatikern - an der Schnittstelle genereller wirtschaftswissenschaftlicher Kenntnisse, banktypischer bzw. finanzwirtschaftlicher Kompetenzen und der Beherrschung von Tools der Wirtschaftsinformatik ansetzt. Dabei werden die Ausbildung von Funktionen übergreifenden Qualifikationen sowie ein obligatorischer Auslandsaufenthalt (Studiensemester und Praktikum bei einem Kreditinstitut) als Elemente der (Persönlichkeits-) Bildung mit einbezogen. Konzeption, Curriculum und personelle Besetzung stellen in Verbindung mit hochschulstrategischen und administrativen Maßnahmen sicher, dass die Ziele des Studienganges umgesetzt werden können. Der Studiengang wird in 7 Semestern Teilzeit (berufsbegleitet bzw. ausbildungsintegriert) angeboten. Das Verhältnis von Studien im direkten Dozentenkontakt und in ergänzenden Studien entspricht den Anforderungen. Die Studiengebühren in Höhe von 3.150,-- Euro pro Semester garantiert die gleichbleibende Qualität des Angebots. Das Zulassungsverfahren beinhaltet ein Assessment Center (eigens für die HfB von Schuler, einem renommierten Eignungsdiagnostiker, abgestimmt und hervorragend umgesetzt), mit einer Kombination aus strukturiertem Interview, kognitivem Test und Intelligenztest sowie Englischprüfung und nicht standardisierter Gruppendiskussion. Besonders bedeutsam ist auch der Ansatz, die Studienmotivation und das leistungsrelevante Persönlichkeitsprofil der Bewerberinnen und Bewerber zu ergründen. Insgesamt selektiert das Verfahren effektiv. Rund 50% der Bewerber wurden im ersten Durchgang des Verfahrens zugelassen. Die internationale Orientierung wird durch die Sprachausbildung und den obligatorischen Auslandsaufenthalt gefördert. Elemente internationaler und interkultureller Fragestellungen könnten aber auch in diesem Programm vermehrt in die Lehrveranstaltungen integriert werden. Die enge Kooperation mit der Wirtschaft und die Teilzeittätigkeit der Studierenden sorgen dafür, dass der Lehrstoff unmittelbar vor den Erfahrungen aus der praktischen Tätigkeit reflektiert wird und so die sonst oft zu beobachtenden Lerntransferprobleme minimal bleiben. Umfang und Angebot des Curriculums entsprechen in hervorragender Weise der selbst gewählten Mission und bewegen sich auf hohem Niveau. Querschnittsinhalte eines auf Handlungskompetenz zielenden ersten berufsqualifizierenden Programms (qualitative und quantitative Methoden der Unternehmensführung, ethische und soziale Aspekte, Leadership) sollten trotz des spezifischen Fokus des Programms stärker in die einzelnen Lehrveranstaltungen eingebunden werden so die FIBAA-Gutachter. Internationale Aspekte kommen dadurch zum Tragen, dass immer eine Dozentur für eine ausländische Professorin / einen ausländischen Professor vorgesehen ist. Die gesamte Infrastruktur und die Organisation des Studiengangs an der HfB ist in herausragender Weise geeignet, das Studienziel zu unterstützen.
Detlev Kran | Quelle: Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen: www.fibaa.de/
www.hfb.de/
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